Für ein richtig gutes YouTube-Video ist eine HD-Kamera unerlässlich. Auch für das Filmen der schönsten Urlaubsszenen, einer Jubiläumsfeier oder eines sportlichen Wettkampfes wird der Nutzer für die hochauflösenden Bilder äußerst dankbar sein, weshalb sich die Anschaffung in jedem Fall lohnt. Wer auf YouTube ein professionelles Video hochladen will, konkurriert mit den modernen Full Hight Definition Kameras und einer Schneide- und Bildbearbeitungssoftware ohne Weiteres mit professionellen Produktionen.
Was ist bei HD-Kameras zu beachten?
Zunächst muss die Kamera nicht extrem teuer sein, neue Geräte gibt es ab rund 170 Euro. Zu beachten wäre die Wahl des Speichermediums, hier kann auf Speicherkarte oder Festplatte aufgezeichnet werden. Die Camcorder mit Speicherkarte sind leichter, robuster und Strom sparender, zudem kann der Chip sehr leicht ausgetauscht werden. Speicherkarten mit 4 GB gibt es schon ab rund sechs Euro (etwa eine halbe Stunde Filmmaterial). Bei den Akkulaufzeiten kann je nach Nutzung, beispielsweise viel oder wenig Zoom, mit zwei bis drei Stunden gerechnet werden. Die Linsenqualität ist stets zu hinterfragen, wenn es denn Full HD sein soll. Nicht bei allen Kameras kann mit der allerbesten optischen Qualität gerechnet werden, die High-End-Geräte in jedem Fall bieten. Kamera-Pioniere wie Canon, Panasonic und Sony verbauen sehr hochwertige Linsen, Panasonic nutzt dabei Leica-Linsen, Canon ist ein Objektiv-Produzent und Sony bezieht die hochwertigen Carl-Zeiss-Objektive. Das macht diese Kameras einen Tick teurer, aber wirklich nur einen Tick. Die Preise richten sich schließlich auch nach anderen Features, also wäre gut zu überlegen, welche Leistungen von der Kamera für das YouTube-Video denn genau erwartet werden. Ein Bildsensor kann beispielsweise für Außenaufnahmen bei wechselndem und teilweise schwachem Licht nicht groß genug sein, wenn allerdings ein Videodreh inklusive Beleuchtung gut geplant wird, ist dies nicht das entscheidende Feature.
Kamerabeispiele und -beschreibungen
Der Samsung HMX-Q10 ist ein Full HD Camcorder, der für Rechtshänder wie Linkshänder gleichermaßen geeignet ist, der Preis liegt bei rund 170 Euro. Die Bedienung wird über einen LCD-Touchscreen realisiert, auch die Smart-Access unterstützt das Handling. Ein 5-Megapixel-BSI-CMOS-Bildsensor, 10-fach optischer Zoom und ein integriertes Nachbereitungsstudio machen aus dem preiswerten Gerät einen Allrounder, der für Familienfilme ebenso geeignet ist wie für YouTube-Videos. Die Übertragung des Filmmaterials erfolgt via HDMI auf den heimischen Bildschirm, es kann also ein Filmausschnitt unmittelbar nach dem Dreh so begutachtet werden, wie ihn andere Nutzer später auch sehen werden. Einen optischen Bildstabilisator hat der HMX-Q10 ebenfalls an Bord, damit werden Unschärfen durch die Bewegung der gefilmten Personen oder der Kamera selbst sofort ausgeglichen.
Wer richtig professionell filmen möchte, entscheidet sich vielleicht für den Camcorder AG-HMC41EU von Panasonic für rund 2.500 Euro, eine Handheld-Kamera mit aufgebautem Mikrofon, die AVCHD-Bilder mit 1080p aufzeichnet und über den Tri-CMOS-Sensor jede Primärfarbe in einem dezidierten Sensor verwaltet, was extrem realistische Farben ermöglicht. Die effektive Videoauflösung liegt bei 3,05 Megapixeln.
Hier noch schnell ein Video für Interessierte:
Zum Schluss haben wir hier noch einen Linktipp für Sie.
Und hier finden Sie das verrückteste YouTube-Video.

